GMS Jahrestagungen

Die GMS e.V. veranstaltet jährlich eine, für alle Interessierten offene, wissenschaftliche Jahrestagung, die wechselnd an jeweils attraktiven und gut erreichbaren Standorten in Deutschland stattfindet. In diesem Rahmen werden auch die jährliche Mitgliederversammlung sowie gegebenenfalls Abstimmungen und Wahlen zum Präsidium und wissenschaftlichen Beirat abgehalten. Das zweitägige wissenschaftliche Programm umfasst regelmäßig eine spannende Mischung aus wissenschaftlichen Vorträgen und Posterpräsentationen. Der wechselnde, wissenschaftliche Schwerpunkt der Tagung wird vom jeweiligen Organisatorenteam, das in der Regel aus dem Kreis der GMS-Mitglieder stammt, ausgearbeitet.

                     GMS Vortrag in Princeton               Se Plenum

Ein besonderes Aushängeschild der Jahrestagungen ist der intensive, interdisziplinäre Austausch auf sehr hohem fachlichem Niveau in ausgesprochen kollegialer, freundlicher Atmosphäre. Dafür gibt es sowohl während der Diskussionen der Vorträge und Poster sowie in den Kaffeepausen ausreichend Gelegenheit. Sehr viele fruchtbare, wissenschaftliche Kooperationen und Netzwerke sind aus diesen Zusammenkünften bereits hervorgegangen.

An dieser Stelle werden in Zukunft (ab 2013) kurze Tagungsberichte veröffentlicht werden. Wir werden versuchen, allen Interessierten, die leider nicht teilnehmen konnten, einen Eindruck der jeweiligen Jahrestagung in Wort und Bild zu verschaffen.

Neugierig geworden? Wir würden uns freuen, Sie auf der nächsten Jahrestagung der GMS begrüßen zu dürfen und laden Sie jetzt bereits herzlich dazu ein. Die nächsten Termine finden sie in der News-Kategorie "GMS Events".

In connection with the

33. Joint Annual Meeting of the German Society for Minerals and Trace Elements (GMS) with Zinc-UK and the Zinc-Net COST Training School

two workshops are offered in forefront of the conference. The workshops are scheduled for three hours and will present actual and important topics in the field of trace element research, starting with lectures on relevant issues as teasers for interactive, lively discussions.

Both workshops will take place in parallel.

 

  1. “Alternatives for animal toxicity testing: principles, approaches and limitations”

This workshop answers questions and offers discussion about

  • what is toxicity testing and what are alternatives to animals experiments in toxicity testing?

  • which testing strategies are recommended (which should and could once use) for the different toxicity endpoints, with a special focus on cell death, genotoxicity, mutagenicity

  • sources of error, limitations and quality control.

            There will be a special focus on the toxicity testing of (ultra)trace element      (species).

 

  1. “Terms, strategies and quality control in element analysis and element speciation”

This workshop answers questions and offers discussion about

  • what is element speciation, elemental imaging, element analysis.

  • which analytical strategies are recommended for the different approaches, including sampling, sample handling and storage and analytical methods.

  • sources of error and quality control, serial and day-to day precision, accuracy.

 

 

 

 

 

Es freut uns sehr an dieser Stelle die 32. Gemeinsame Jahrestagung der Gesellschaft für Mineralstoffe und Spurenelemente e.V. (GMS) mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2016 anzukündigen. Das Thema lautet: "Spurenelemente und Risikobewertung. Die Tagung findet vom 13. - 15. Oktober 2016 am BfR-Standort in Berlin/Marienfelde (Diedersdorfer Weg 1, 12277 Berlin) statt. Details zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie unter dem Menüpunkt "Jahrestagung 2016".

Unfortunately the standard process for registration is just available in German language to that point. Please contact Dr. Markus Spolders (This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.) for English support.

 

 

 

GMSEvents 


 

 

 

Hans-Eisenmann-Zentrum (HEZ) (Quelle: C. Becker)

 

 

Die 30. Jahrestagung der Gesellschaft für Mineralstoffe und Spurenelemente findet in diesem Jahr zum Thema „Interaktionen von Spurenelementen – Untersuchungen am Tiermodell“ in der Universitätsstadt Freising statt. Freising liegt ca. 30 km nördlich von München in unmittelbarer Nähe des Flughafens München.

Neben einzigartigen Sehenswürdigkeiten wie dem Freisinger Dom auf dem Domberg und der ältesten, noch existierenden Brauerei der Welt (Gründungsjahr 1040) eingebettet in das ehemalige Kloster Weihenstephan, beherbergt Freising das Wissenschaftszentrum Weihenstephan (WZW) für Ernährung, Landnutzung und Umwelt, welches Teil der Technischen Universität München ist. Besonderheit des Wissenschaftscampus Weihenstephan ist die ausgeprägte interdisziplinäre Zusammenarbeit im Life Science Sektor, welche eine Erforschung von Nahrungsmitteln, Rohstoffen und Lebewesen ermöglicht. Trumpfkarte des Wissenschaftszentrums Weihenstephan ist die enge Vernetzung verschiedenster Forschungsdisziplinen von biowissenschaftlichen Grundlagen bis hin zur angewandten Agrarwissenschaft.

Das Thema der diesjährigen Tagung „Interaktionen von Spurenelementen – Untersuchungen am Tiermodell“ fügt sich genau in die Forschungsschwerpunkte des WZW ein. Ziel der Tagung soll es sein, neueste Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung zu Spurenelementinteraktionen darzulegen und deren Untersuchung und Verifizierung an Labortieren, sowie an landwirtschaftlichen Nutztieren zu präsentieren.

 

Wir freuen uns sehr, folgende Sprecher zur 30. Jahrestagung der GMS ankündigen zu dürfen:

 

· Prof. Dr. Jerry Spears (Department of Animal Science, College of Agriculture and Life Sciences, North Carolina State University)

 

· Prof. Dr. Jürgen Zentek (Institut für Tierernährung, Freie Universität Berlin)

 

· Dr. Esther Humann-Ziehank (Stiftung Tierärtzliche Hochschule Hannover)

· Katharina Fernsebner (Research Unit Analytical BioGeoChemistry, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Helmholtz Zentrum München) 

 

· Prof. Dr. Ulrich Schweizer (Institut für Biochemie und Molekularbiologie, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) 

 

· Dr. Claudia Kiermayer (Abteilung für Vergleichende Medizin, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Helmholtz Zentrum München) 

 

· Prof. Dr. Dirk Schaumlöffel (Université de Pau et des Pays de l'Adour/CNRS)

 

 

 

Die 30. Jahrestagung der GMS wird in den Räumen des 2013 neu errichteten Zentralinstituts für Agrarwissenschaft, dem Hans-Eisenmann-Zentrum (HEZ), zu Gast sein. Die Aufgabe des Zentralinstituts ist es, den inter- und transdisziplinären sowie systemwissenschaftlichen Charakter der Agrarwissenschaft am Standort Weihenstephan weiterzuentwickeln. Darüber hinaus fördert das Zentralinstitut den Kontakt zur agrarwirtschaftlichen Praxis.

Zusätzlich möchten wir Sie gerne auf den im Vorfeld der Tagung stattfindenden Workshop mit dem Thema „Den Elementen auf der sicheren Spur – Methoden und Qualitätssicherung in der Spurenelementforschung aufmerksam machen. Nähere Informationen finden Sie hier auf der Homepage der GMS.

Wir freuen uns sehr, Sie vom 09.-11. Oktober 2014 in Freising begrüßen zu dürfen!

Das Organisationsteam der 30. Jahrestagung der GMS,

Dr. Christiane Becker und Prof. Wilhelm Windisch


 

 

Aktualisiertes Programm online! (25.9.2015)

Die Landesärztekammer Brandenburg hat die Veranstaltung für Ärzte mit 9 Punkten zertifiziert.

 

GMSEventsDie 29. Jahrestagung der Gesellschaft für Mineralstoffe und Spurenelemente (GMS e.V.) fand vom 13.-15. Sept. 2013 unter dem Motto „Den Elementen auf der Spur – Diagnostik und medizinische Bedeutung der Spurenelemente“ in Berlin statt. Leider ist dieses schöne Event schon wieder Geschichte, und somit ist es an der Zeit, ein kurzes Resümee zu ziehen.

In der Urania, einer Berliner Einrichtung zur Förderung der Kommunikation zwischen den interessierten Bürgern und Experten der Natur- und Geisteswissenschaften, Medizin und Gesundheitsvorsorge, eröffnete Herr Prof. Michalke als Präsident der GMS mit einem lebhaften Plädoyer für eine aktivere Rolle der GMS in der Öffentlichkeit die Jahrestagung. Diese Aufforderung wurde dann exemplarisch von Herrn Prof. Köhrle, Direktor des Instituts für Experimentelle Endokrinologie der Charité-Universitätsmedizin Berlin, aufgenommen und mit Leben gefüllt; sein reich bebilderter und schwungvoller öffentlicher Vortrag „Selen in aller Munde“ spannte einen weiten Bogen von der Entdeckung dieses schillernden Spurenelementes durch den schwedischen Chemiker Jöns Jakob Berzelius im Jahre 1818 über die wechselvolle medizinische Bedeutung des Selenstatus bis zur heutigen Bedeutung als Bestandteil essentieller Enzyme und als vielversprechendes Supplement in der Prävention und Klinik.

 

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Der Referent warnte hierbei aber auch vor den Folgen einer unkontrollierten Supplementation, denn Selen, wie kaum ein anderer Mikronährstoff, ist ein exzellentes Beispiel dafür, dass „viel hilft viel“ nicht universal gültig ist, sondern vielmehr eher die oft verifizierte Erkenntnis von Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, gilt: „Dosis sola facit venenum“, also „Allein die Dosis macht das Gift“. Immer wieder kommt es durch menschliche Fehler zu Überdosierungen, die zwar meist glimpflich ausgehen, dennoch aber eine nicht zu unterschätzende Gesundheitsgefährdung darstellen können. Wenn eine zusätzliche Selenaufnahme gewünscht ist, dann sollte man auf vertrauenswürdige Quellen zurückgreifen, d.h., natürliche Produkte wie Nüsse (cave: auch mit überhöhtem Paranusskonsum kann man sich vergiften) oder spezielle Supplemente namhafter Hersteller wählen. Schließlich wurde das Auditorium mit der provokanten These konfrontiert, dass eine Schwermetallvergiftung nur im Rahmen eines Selenmangels verstanden werden kann. Doch dazu später mehr.